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Gare – zu lang oder zu kurz?

Die Einhaltung der Garzeit – ob Stock- oder Stückgare – ist wichtig, damit das Gebäck ein schönes Volumen erhält.

Eine zu lange Gare bewirkt, dass die Hefe bereits ausgeschöpft ist und dass es während dem Backen keinen schönen Ofentrieb (Volumenzunahme währende dem Backen) mehr gibt. Das Volumen vom Gebäck wird tendenziell klein sein.

Eine zu kurze Gare kann zu einem kleinen Volumen führen, weil die Hefe zu wenig wirken konnte und zu einer feinen Porung. Das Gebäck kann etwas kompakt werden.

Wie teste ich, ob ich eine gute Gare habe?

Mit dem Finger leicht in den Teig drücken.

Übergare: Bleibt eine Delle/ Loch im Teig, so weit, wie man es eingedrückt hat = Übergare = zu viel Gare. Den Teig sofort backen, eventuell fehlt der Ofentrieb.

Untergare: Springt die eingedrückte Stelle sofort zurück = Untergare = zu wenig. Das heisst weiter gären lassen.

Optimale Gare: Der Teig springt etwas zurück, aber nicht ganz = reif zum Backen.

Einhaltung der Garzeiten sind wichtig für das Brotvolumen
Einhaltung der Garzeiten sind wichtig für das Brotvolumen
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